27.04.2017

Mit Inhalten gegen Parolen: Antifa kann Bürgerabend der AfD Lüneburg nicht verhindern!

IMG 1076Nachdem vor zwei Jahren die letzte öffentliche Veranstaltung der AfD durch massive Störungen verhindert wurde und durch Drohungen an Gastwirte auch keine Räumlichkeiten zur Verfügung standen, fand am gestrigen Mittwochabend eine Bürgerversammlung der AfD Lüneburg statt. 

Zu der von der Kreisfraktion organisierten Versammlung fanden sich etwa 80 interessierte Mitbürger ein. Nach der Begrüßung durch unseren Kreisvorsitzenden Stephan Bothe, richtete als erster Redner des Abends unser Direktkandidat Prof. Gunter Runkel das Wort an die Anwesenden. Gefolgt von Wilhelm von Gottberg, der die reale Chance gehabt hätte der nächste Alterspräsident im Deutschen Bundestag zu werden, wenn nicht nach über 70 Jahren die Statuten, getrieben von Norbert Lammert, geändert worden wären. Abschließend richtete unser Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für den Bundestag Armin Paul Hampel das Wort an die Interessierten.

So oder so ähnlich hätte der Bericht für diesen Abend ausfallen können, in einer Stadt in der die Demokratie gelebt werden würde. Leider, und das muss man so sagen, ist Lüneburg eine Universitätsstadt in der den Studenten vieles gelehrt wird, nur eben keine lebendige Demokratie. Zum zweiten ist Lüneburg fest in der Hand einer Organisation die sich Antifa nennt und die mit gezielten Aktionen Demokratie verhindern will. Bar eines anderen Angriffsziels ist die AfD willkommener Gegner. Und dabei ist es unerheblich wie die Programme und Inhalte dieser Partei aussehen. Es reicht dem Mainstream zu folgen um unbehelligt und unterstützt von anderen Parteien und linken Organisationen Straftaten und Vergehen zu begehen.

Zurück zum Abend. Kurz nachdem der Kreisvorsitzende Stephan Bothe seine Begrüßung beendet hatte und zu einer kurzen Rede ansetzte war im Glockenhaus der Teufel los. Mit lauter Musik, Trillerpfeifen, und Sprechchören die unsere Partei, unmissverständlich, als Nazi – Partei titulierten wurde die Versammlung für ca. 40 Minuten gestört. Nach der Aufforderung die Störungen zu unterlassen und den Raum zu verlassen durch die Kreisfraktion, die an diesem Abend das Hausrecht inne hatte, brauchte es dutzende von Polizeibeamten um die Ruhe wieder her zu stellen. Angetrieben wurden die meist sehr jungen Störer durch eindeutig dem linken Spektrum zuzuordnenden „Erwachsenen“. Die Polizei reagierte mehr als nur zurückhaltend und erst nach mehrfacher Aufforderung durch den Sprecher der AfD Stadtratsfraktion.

Dennoch konnten wir an diesem Abend auch den wirklich interessierten Bürgern die Inhalte und Forderungen der AfD näher bringen. Prof. Gunter Runkel behandelte das Thema Migration während von Gottberg einen Umriss der derzeitigen Lage dieses Landes und die zu erwartenden Umstände skizzierte. Ohne die vorangegangenen Reden in den Schatten stellen zu wollen, muss man sagen, dass der Auftritt unseres Landesvorsitzenden Paul Hampel als Sternstunde gelebter Rhetorik zu bezeichnen ist. Ich weiß nicht zu welchem Thema der Direktkandidat an diesem Abend zu den Anwesenden sprechen wollte. Aber Paul Hampel, der generell ohne Skript referiert, stellte sich voll auf das junge Publikum ein und sprach dieses direkt an. In seiner Rede ging er auf die zu erwartenden Schwierigkeiten der heutigen Jugend ein, auf die verfehlte Politik der letzten Jahre die auch zum großen Teil gegen die heutige und zukünftige Jugend zielt. Auf die Probleme die sich, gerade für junge Menschen die sich dem Arbeitsleben nähern, durch die unkontrollierte Einwanderung und die nicht gewollte Integration dieser Menschen ergibt.

In der folgenden, durch die Störung, sehr kurzen Diskussionsrunde hätten sich viele von den jungen Anwesenden gerne mit Paul Hampel ausgetauscht und diskutiert.  Kurz nachdem wurde die Versammlung geschlossen.

Um nicht alle der Anwesenden jungen Leute unter einen Hut zu stecken ist noch folgendes zu berichten. Vor der Tür wurden mehrere AfD Mitglieder angesprochen ob sie an einer Diskussion in einem Lokal teilnehmen wollen. Diese jungen Männer wollten klarstellen, dass sie nicht unbedingt mit den Inhalten der AfD übereinstimmen aber das Verhalten ihrer „Kollegen“ verurteilen. Diese haben sich auch nicht an den Störungen beteiligt. Wenn mehr von den Gegnern der AfD so währen wie diese drei jungen Studenten, dann hätten wir vielleicht nicht mehr Wähler, aber mit Sicherheit eine lebendigere Demokratie.

vortrag hampel Bildschirmfoto 2017 04 27 um 22.24.56 Bürgerabend seite störer

 

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