15.06.2017

Pressemitteilung der AfD Stadtratsfraktion Lüneburg 

Runkel 1Die Umwandlung der Grundschule Lüne in eine Ganztagsschule gegen die Bedenken des dortigen Lehrerkollegiums und der Elternschaft hält die AfD-Fraktion der Stadt Lüneburg für einen Fehler. Die Einführung der Ganztagsschule Lüne sollte nur im Einvernehmen mit Eltern und Lehrern der Schule erfolgen.

Mit dem Schritt der Umwandlung wird ein gut funktionierendes System aus der Schule am Vormittag und Hortbetreuung am Nachmittag durch ein unterfinanziertes Ganztagsschulsystem ersetzt.

Im Hort betreut eine pädagogische Fachkraft eine Gruppe von maximal 12 Kindern. Dieses geschieht für die Eltern zeitlich flexibel, fünf Tage die Woche und ist nur mit geringen Ferienzeiten verbunden, in denen die Familien sich selbst organisieren müssen.

Dagegen orientiert sich auf Grund der mangelhaften Finanzierung der Betreuungsschlüssel in der Ganztagsschule an Klassengrößen. Die Aufsicht der Kinder wird neben Lehrern durch Hilfskräfte übernommen, die selten pädagogische Erfahrung haben.

Berufstätigen Eltern ist nur bedingt geholfen, da die Ganztagsschule weder die gewohnten Zeiten des Hortes noch Ferienzeiten abdecken kann. Diese müssen von den Eltern dazu gekauft werden.

Nach Vorstellung der AfD ist eine höhere Bezuschussung der Hortbetreuung durch die Stadt Lüneburg die bessere Lösung. So könnten Familien aus allen Einkommensschichten die qualitativ, hochwertige Betreuung nutzen.

Prof. Dr. Gunter Runkel , AfD- Fraktionsvorsitzender

 

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